Unsere leitenden Mitarbeiter

Wolfgang Ruf

Stiftungsleiter

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Karin Schrodi

Leitung Pflegedienst


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Christian Elsässer

stellv. Pflegedienstleitung

QMB


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Beatrix Martin

Leitung Sozialdienst

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Karin Waidner

Rezeption

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Kornelia Baumgartner

Rezeption

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Martina Heizmann

Verwaltung

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Natalia Schiwe

Wohnbereichsleitung

Wohnbereich I

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Gloria Ferreira

Wohnbereichsleitung 

Wohnbereich II

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Dominik Horst

Wohnbereichsleitung 

Wohnbereich III

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Lisa Taylor

Wohnbereichsleitung

Pflegehaus

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Lydia Moser

Leitung 

Hauswirtschaft

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Thomas Kern

Leitung Küche 


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Bernd Emler

Haustechnik

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Unser Leitbild

Wir erkennen unseren Auftrag und erfüllen ihn.

Die Pflege alter Menschen ist eine immer größer und wichtiger werdende Aufgabe unserer Gesellschaft. Mit unserer Einrichtung stellen wir uns dieser Verantwortung und helfen mit, den Anforderungen heute und in Zukunft gerecht zu werden.

Wir eröffnen unseren Bewohnerinnen und Bewohnern Möglichkeiten, ihre individuellen Lebensgewohnheiten beizubehalten und ihr neues Zuhause nach eigenen Wünschen zu gestalten. Wir bieten älter werdenden und pflegebedürftigen Menschen eine neue Heimat mit genau den Hilfen, die sie benötigen.

Wir achten die Würde des Menschen.

Die Würde jedes Menschen verstehen wir als ein Geschenk Gottes. Die Würde eines Menschen ist nicht abhängig davon, was er leisten kann.

Krankheit, Gebrechlichkeit und Sterben gehören zum Leben dazu. Menschen in dieser Lebensphase begegnen wir mit besonderem Respekt. Die Bewohner/innen erfahren, dass sie als Person mit ihrem eigenen Lebenslauf und mit eigenen sozialen, kulturellen und religiösen Erfahrungen wahr- und angenommen werden. Unsere Arbeit geschieht durchdacht und orientiert am einzelnen Menschen.

Wir pflegen Menschlichkeit und Selbstbestimmung.

Körperliche und seelisch-geistige Bedürfnisse sowie soziale Beziehungen machen das Menschsein aus. Diese Überzeugung prägt den täglichen Umgang mit den bei uns lebenden Menschen. Bei unserer Arbeit verbinden wir dieses Verständnis von Menschlichkeit mit unserem fachliches Wissen und Können.

Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Unsere Hilfe verstehen wir als Unterstützung dazu. Wir beteiligen unsere Bewohner/innen an der Gestaltung des Alltags und an den Entscheidungen, die sie betreffen. Bei der Organisation unserer Arbeit verbinden wir diese jederzeit mit den Wünsche unserer Bewohner/innen.

Der Stiftungsrat

Der St. Nikolai-Spitalfonds ist eine gemeinnützige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Waldkirch.

Der Stiftungszweck liegt nach der 1988 verabschiedeten Satzung darin, alten Menschen Wohnung und Pflege zu geben und ihnen beizustehen, das Älterwerden zu meistern. Hierbei sind vorrangig Personen der Trägergemeinden zu berücksichtigen.

Der Stiftungsrat besteht aus den gesetzlichen Vertretern der die Stiftung tragenden Gemeinden. Dies sind

  • Elzach (BM Roland Tibi)
  • Glottertal (BM Karl-Josef Herbstritt)
  • Gutach i. Br. (BM Urban Singler)
  • Heuweiler (GR Martin Weiner)
  • Simonswald (BM Stephan Schonefeld)
  • Waldkirch (OB Roman Götzmann)
  • Winden i. E. BM Klaus Hämmerle

Vorsitzender des Stiftungsrates:
OB Roman Götzmann 
Stellv. Vorsitzender des Stiftungsrates:
BM Urban Singler
Stiftungsleiter: Wolfgang Ruf

Die Stiftung untersteht der Rechtsaufsicht des Regierungspräsidiums Freiburg und ist kooperatives Mitglied des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg e.V..

Die Geschichte der Stiftung

Der St. Nikolai-Spitalfonds geht auf eine Spitalstiftung des Klosters St. Margarethen zu Waldkirch zurück. Das Kloster wurde um das Jahr 918 vom Alemannenherzog Burkart I. und seiner Gemahlin Reginlinde als Stift für adlige Frauen errichtet und mit reichen Gütern ausgestattet. Durch Erbschaft kam es an Kaiser Otto I. und seine Nachfolger und wurde Reichskloster. In einer Bulle des Papstes Alexander III. vom 5. 8. 1178 wird die Spitalkirche St. Nikolaus erstmals genannt.

Nach dem Tod der letzten Nonne im Jahre 1430 - das Kloster war inzwischen verarmt - wurde es 1431 in ein Chorherrenstift umgewandelt. Die klösterlichen Schirmvögte wollten die Herrschaft über das Spital und seine Güter und es gelang ihnen, Ende des 15. Jahrhunderts zusammen mit den Herren auf Kastelberg die Herrschaft über das Spital zu gewinnen.

Vom Armenhaus zur Leprastation

Von seinen Stiftern war das Spital nach den Weisungen der Ordensregeln des Hl. Benedikt als Armen- und Fremdenherberge bestimmt. Jetzt versuchten die neuen Herren darin hauptsächlich eine Unterkunft für ihre Untertanen einzurichten. Als im Jahre 1567 diese Herrschaften unter die Verwaltung des Hauses Österreich kamen, wurde diese Praxis fortgeführt.

Bis zum Jahr 1595 waren im Spital auch die Leprakranken und Sondersiechen untergebracht. Die Krankheit führte dazu, dass oberhalb von Kollnau ein eigenes herrschaftliches Leprosenhaus samt einer dem Hl. Rochus geweihten Kapelle errichtet wurde. Nach dem Erlöschen der Krankheit wurde der Fonds im Jahre 1770 mit dem St. Nikolai-Spitalfonds vereinigt. Das Leprosenhaus und die Kapelle wurden 1778 durch ein Hochwasser völlig zerstört.

Die ersten Krankenschwestern kommen

In den Kriegen des 17. Jahrhunderts entstanden im Spital große Schäden. Aus dem Vermächtnis des Stiftsprobstes Franz Josef Birsner erhielt das Spital im Jahre 1809 zwar einen Vermögenszuwachs. Um jedoch Instandssetzungskosten zu sparen, wurde die alte Spitalkirche 1827 abgebrochen und das Inventar öffentlich versteigert.

Das Vermögen der Spital-, Leprosenhaus- und Probst-Birsner-Fonds wurde 1829 zu einer Distrikt- Stiftung zusammengefasst und das Armenspitals in eine Krankenanstalt umgewandelt. Durch eine Schenkung wurden die Mittel bereitgestellt, Krankenschwestern aus dem Orden des hl. Vinzenz von Paul zur Pflege anzustellen. Die ersten Schwestern trafen am 3. November 1853 zur Übernahme ihrer caritativen Tätigkeit ein.

Die Umwidmung zur heutigen Nutzung

1857 fand die Gründung des St. Nikolai-Spitalfonds statt, in dem alle vorhandenen Stiftungen zusammengefasst wurden. Da das aus dem Mittelalter stammende Spitalgebäude den Erfordernissen nicht genügte, wurde am 14. September 1874 der Grundstein zum Neubau eines neuen Spitalgebäudes gelegt.

Am 16. Oktober 1876 erhielt es mit der Benediktion der Kapelle die kirchliche Weihe. 1913 wurde das Haus durch den Aufbau eines zweiten Obergeschosses erheblich erweitert. Doch schon 40 Jahre reichte auch dieser Bau schon nicht mehr aus. Im Jahre 1956 entstand auf dem Heiterebühl ein von Franziskanerinnen geführtes, dem hl. Bruder Klaus geweihtes Krankenhaus.

Am 31. Mai 1956 schloss St. Nikolaus als Krankenanstalt seine Pforten, um sich fortan als Altenheim der Pflege alter Menschen zu widmen.

Das Spital-Krankenhaus 1876

Die Umgebung des Spital-Krankenhauses um 1890

Eingebettet: das Spital-Krankenhaus 1906

Stolze Einrichtung: das Spital-Krankenhaus 1925

Ansicht des Spital-Krankenhauses von 1975

Im St. Nikolai hat Ehrenamt Tradition

Wie arm wäre Deutschland ohne das Ehrenamt? Jeder Dritte hierzulande engagiert sich ehrenamtlich. Gäben diese Menschen ihr Engagement auf, wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer. Unkomplizierte Hilfe, zwischenmenschliche Wärme und unzählige Freizeitangebote wären wohl auf ein Minimum reduziert.

In Deutschland reicht die Tradition des Ehrenamts bis ins 19. Jahrhundert zurück. Auch im St. Nikolai hat das Ehrenamt eine große Bedeutung. Hier engagieren sich mehr als 40 Menschen aller Altersstufen freiwillig für unsere Bewohner. Ihre Motive und Erfahrungen sind dabei so vielfältig wie die Aufgaben, die sie übernehmen.

Ehrenamt macht Spaß und stärkt die Persönlichkeit

  • Sie lesen gerne? Dann gestalten Sie eine Vorleserunde. Die Tageszeitung, die Wochenzeitung, die Boulevardpresse, Kurzgeschichten, Sagen, Legenden und vieles mehr eignen sich bestens dazu.
  • Sie werkeln oder basteln gerne? Dann teilen Sie diese Freude am Gestalten mit unseren Senioren.
  • Sie haben Freude daran, anderen Freude zu bereiten? Dann schenken Sie diese Freude unseren Bewohnerinnen und Bewohnern. 

Wenn Sie gern etwas bewegen möchten, wenn Sie Abwechslung suchen vom Alltäglichen, wenn Sie neue Kontakte und Beziehungen aufbauen, Gemeinsamkeit erleben oder auch, wenn Sie ohne Verpflichtung zur Regelmäßigkeit gern eine gelegentliche Tätigkeit übernehmen möchten, dann melden Sie sich bei uns.

Wir suchen Sie! 

Wir sind offen für Ihre Ideen und besprechen gerne die Details mit Ihnen persönlich. Rufen Sie einfach an oder schicken Sie eine Mail an:


Beatrix Martin
Tel: 07681 4706 0
E-Mail: sozialdienst@sankt-nikolai.de